Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie interessieren sich für den Einzug in das Wohn- und Pflegezentrum „Stadt Hilden“ (kurz WPZ) oder Sie haben sich bereits für unser Haus entschieden. Mit dieser Konzeption möchten wir Sie über die wesentlichen Merkmale des Wohn- und Pflegezentrums informieren. Weitergehende Informationen erhalten Sie in Ihren Wohnbereichen, von allen Abteilungsleitern und der Heimleitung. An dieser Stelle möchten wir Sie auf unsere monatlich erscheinende Hauszeitung, den WPZ-Kurier hinweisen, dem Sie aktuelle Informationen entnehmen.
Diese Konzeption ist als „roter Faden“ für das bessere Verständnis im Hinblick auf das Leben und Wohnen im Wohn- und Pflegezentrum und die Grundlagen der Leistungserbringung gedacht. Individuelle Absprachen, die auch die Aussagen dieser Konzeption modifizieren oder erweitern können, sind selbstverständlich möglich. Bitte sprechen Sie uns darauf an.
Wir bemühen uns sehr, unsere Leistungen Ihren Wünschen entsprechend zu erbringen, dies können wir aber nur im dafür vorgegebenen Rahmen, wie z.B. Gesamtfinanzierung, Personalausstattung etc.. Über alle betreffenden Hintergründe informieren wir Sie natürlich gerne. Sollten Sie in diesem oder einem anderen Zusammenhang ein Gespräch mit der Heimleitung wünschen, ist dies nach Terminabsprache jederzeit möglich.
Interessante Informationen erhalten Sie auch bei den regelmäßig angebotenen „Kennenlern-Kaffeetrinken“ für neue Bewohner und ihre Angehörigen.
Das Wohn- und Pflegezentrum „Stadt Hilden“ ist eine Einrichtung, in der 93 Senioren – ausschließlich in Einzelzimmern - gepflegt, betreut und versorgt werden. Ferner gehören zu unserem Angebot 15 Wohnungen für Betreutes Wohnen im Staffelgeschoss.
Träger der „vollstationären Pflegeeinrichtung“ (so die offizielle Bezeichnung) ist die Gemeinnützige Seniorendienste „Stadt Hilden“ Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Diese gemeinnützige GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Stadt Hilden.
Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen ( gesetzliche Grundlagen ) informieren Sie sich bitte in der Anlage 1 „Das Heimgesetz“ und Anlage 2 „Informationen zur Begutachtung der Pflegebedürftigkeit durch den MDK Nordrhein“.
Zielsetzung im WPZ
Unsere Zielsetzung zum Umgang bzw. zur Pflege und Betreuung der Bewohner des WPZ entwickeln wir u.a. aus unserem Leitbild. Dieses Leitbild verpflichtet die Mitarbeiter zur kontinuierlichen Umsetzung seiner Grundsätze.
Oberste Prämisse ist die Verbesserung der Lebensqualität aller Bewohner des Hauses. Um dies zu ermöglichen gilt es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, welche Sicherheit gibt und die Bewohner nicht Forderungen aussetzt, die sie nicht erfüllen können. Das WPZ zeichnet sich durch eine besondere Architektur aus, über die Sie an späterer Stelle mehr erfahren werden. Hier sei nur kurz bemerkt, dass die Architektur in besonderem Maße die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz berücksichtigt.
Durch aktivitätsanregende Situationen wird das Selbstbewusstsein erhalten und somit die Teilnahme am Leben gefördert. So möchten wir versuchen, den Bewohnern durch u.a. die Übernahme alltäglicher Routinearbeiten, angefangen bei den kleinsten Aufgaben des täglichen Lebens, wie z.B. die Kleidung täglich selbst auszusuchen oder bei der Essenszusammenstellung so selbständig wie möglich auszuwählen, ein Gefühl der Selbstsicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Sie befinden sich dadurch wieder in einer bekannten Rolle, fühlen sich anerkannt und sicher. Mit dem Umzug in ein Altenheim sind oft Rückzug oder Resignation verbunden. Durch solche Maßnahmen wird die Umgewöhnung erleichtert.
Ein weiteres Kriterium zur Steigerung des Wohlbefindens, somit für vorhandene Lebensqualität, ist die Gestaltung des eigenen Zimmers. Beim Einzug ins WPZ besteht die Möglichkeit, eigene Möbel mitzubringen. Die damit geschaffene Atmosphäre hilft den Bewohnern, sich heimisch zu fühlen. Hierzu erfahren Sie an anderer Stelle mehr.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass wir um einen ganzheitlichen Ansatz im Umgang mit den Bewohnern bemüht sind. Zu unseren Zielen zählen die Erhaltung der Selbständigkeit (so weit wie möglich), Zufriedenheit und damit Lebensqualität.
Jeder Mensch sollte das Recht haben, im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt gestalten zu können, solange er damit keine Gefahr für sich selbst und/oder andere darstellt. In diesem Sinne verstehen wir uns als flexible Institution. Beispielsweise werden Bewohner nicht vom Pflegepersonal geweckt, sondern schlafen so lange sie möchten. Zur Flexibilität gehört auch, dass die „Langschläfer“ zu jeder Zeit ihr Frühstück einnehmen können. Gleiches gilt für alle anderen Mahlzeiten. Wir werden den Tagesablauf so gestalten, dass er sich an persönlichen Bedürfnissen der Bewohner orientiert.
Unsere Mitarbeiter werden nach dem Grundsatz „Fördern durch Fordern“ (aktivierende Pflege) arbeiten; d.h. vorhandene Ressourcen werden gefördert. Fähigkeiten, die sich aus der Lebensgeschichte heraus ergeben, erhalten und reaktiviert. Es wird ein regelmäßiger Austausch der Mitarbeiter untereinander stattfinden. Transparenz der Arbeit ist absolut notwendig und Bedingung für zeitgemäße Pflege und Betreuung.
Konzeption des WPZ
Konzeptionell orientiert sich das WPZ an den Grundsätzen der lebensweltbezogenen Pflege. Lebensweltbezogene Pflege ist zugleich ein Denkmuster wie eine Haltung zur Pflege und Betreuung, zum Bewohner und zum eigenen Selbstverständnis der Pflegenden.
Man könnte dieses Konzept mit einer einzigen Frage erklären, nämlich der Frage: „Wie möchte ich selbst behandelt werden?“. Wir respektieren jeden Bewohner mit seinen Gewohnheiten und Eigenarten.
Dieser Grundsatz gilt für alle Bewohner, unabhängig vom Krankheitsbild. Doch bezogen auf die Pflege von Menschen mit Demenz ist es besonders wichtig, diesen Respekt zu wahren und eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Sie leben in ihrer eigenen Welt, in der sie sich meist als kompetent und anerkannt erfahren. Dementsprechend haben sie mitunter Schwierigkeiten, sich auf pflegerische Situationen einzulassen. Unsere professionelle Aufgabe besteht zu einem großen Teil darin, Vertrauen und Sicherheit zu schaffen, so dass der Bewohner sich wohl fühlt – keine Angst haben muss - und sich kooperativ zeigt.
Im Folgenden werden Elemente lebensweltbezogener Pflege kurz vorgestellt:
Das Anknüpfen an die Biografie (Was ist das für ein Mensch? Wie reagiert er auf bestimmte Handlungen? Was isst er gern? Wann steht er auf? Worauf ist er stolz?) ist ein sehr wichtiger Aspekt. Diese biografischen Informationen werden gebündelt und im Dokumentationssystem (sie sind Bestandteil der Pflegeplanung) festgehalten, um so individuell auf den einzelnen Menschen eingehen zu können.
Gute Pflege und Betreuung sind bemüht, ein Gemeinschaftsgefühl zu betonen und den Bewohner in alle Handlungen einzubeziehen und zu beteiligen. In diesem Zusammenhang ist Tagesstrukturierung wesentlich. Dazu zählen z.B. sinnvolle Beschäftigung anbieten, gemeinsames Essen oder angemessene therapeutische Verfahren.
Und zu guter Letzt das Element Kontinuität. Damit ist der Aufbau einer Beziehung, also Bezugspersonen-Pflege gemeint.
Im Vordergrund unseres Angebotes stehen Bedürfnis- und Kompetenzorientierung. Es geht um die Berücksichtigung und Einbeziehung des Bewohners mit seiner gesamten Persönlichkeit, seinem sozialen Hintergrund.
Wohnen
Das WPZ bietet seinen Bewohnern ein „richtiges Zuhause“, d.h. stabile Verhältnisse.
Wir möchten, dass sich alle Bewohner wohl und heimisch fühlen.
Dazu gehört, dass Bewohner ihre Zimmer selbstverständlich ganz individuell einrichten können. Da wir ausschließlich Einzelzimmer anbieten, ist dies auch weitgehend möglich. Bei der Einrichtung der Zimmer beraten wir gerne.
Zur Individualität des Wohnens in unserem Hause gehören die Möglichkeiten, eigene Möbel, Bettwäsche, Gardinen, Lampen und Bilder mitzubringen. Auch die vertrauten Kleinigkeiten, die besonders wertvoll sind, weil sie das Zurechtfinden im „neuen Zuhause“ erleichtern, sollten nicht fehlen. Wir sind allerdings auf den Einsatz eines professionellen Pflegebettes angewiesen, um eine optimale Pflege zu ermöglichen und die Mitarbeiter des Hauses vor Gesundheitsschäden zu bewahren. Ferner gehört ein Einbausschrank zur Ausstattung jedes Zimmers. Das separate Bad mit Dusche und WC ist selbstverständlich barrierefrei.
An den Eingangstüren der Zimmer befinden sich Tafeln mit Namen und Zimmernummer des Bewohners, außerdem bieten sie Platz für Persönliches (individuelle Gestaltung), wie z.B. ein Foto.
Besonders Bewohner mit Demenz halten sich vorzugsweise in der Nähe der Mitarbeiter, außerhalb ihres Zimmers auf. Das Zimmer wird vorwiegend zum Schlafen und als Rückzugsmöglichkeit genutzt. Aus diesem Grund wurde die Quadratmeterzahl der Zimmer zugunsten der Aufenthaltsbereiche bemessen. Bei bettlägerigen Menschen oder Bewohnern, die sich in ihrem Zimmer sehr geborgen fühlen und sich demgemäß dort leichter entspannen und konzentrierter mitarbeiten können, wird das Zimmer im Rahmen der Einzelarbeit genutzt.
Die Einrichtung des Zimmers kann durch Bewohner und Angehörige erfolgen. Unsere Technik-Mitarbeiter unterstützen dabei gerne. Sollte es etwas an den Wänden anzudübeln oder in der Decke zu befestigen geben, bitten wir um vorherige Absprache mit der Haustechnik. Dies gilt ebenso für zu verwendende Elektrogeräte, die vor ihrem Einsatz vom Sicherheitsbeauftragten des Hauses freigegeben werden müssen. Die Sicherheit aller Hausbewohner liegt uns sehr am Herzen. Von daher bitten wir um Verständnis, dass wir auf offene Flammen in Kerzengestecken etc. verzichten müssen. Vor allem aber verzichten Sie bitte auf das Rauchen im Bett. Unser gesamtes Haus ist mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet, die bei einem Brandalarm mit einer direkten Leitung zur Feuerwehr verbunden ist.
Weitere Hinweise zur Sicherheit bzw. zur Vermeidung von Brandgefahr sind der Anlage 3,
„Verhalten im Brandfall“ zu entnehmen.
Um das Briefgeheimnis zu wahren, hat jeder Bewohner in seinem Wohnbereich einen eigenen Briefkasten. Der Schlüssel hierzu und der Zimmerschlüssel werden am Tag des Einzugs ausgehändigt.
Ferner gehören zu unserem Raumangebot großzügig angelegte Aufenthaltsbereiche innerhalb der drei Wohnbereiche. Es handelt sich um jeweils einen großen Raum, der sich in drei Teile aufgliedern lässt: großzügige Koch-, Ess- sowie eine Ruhezone. Die Räumlichkeiten werden sowohl zu den Mahlzeiten als auch zur Bewohnerbetreuung genutzt. Alle Angebote / Aktivitäten (z.B. Musikveranstaltungen) werden dort stattfinden.
Wohnbereiche werden häufig nur angenommen, wenn Personal präsent ist bzw. wenn dort Aktivitäten stattfinden. Durch geschulte Präsenzkräfte stellen wir eine kontinuierliche Betreuung über den gesamten Tag sicher. Es wird sich also in der Regel mindestens ein Mitarbeiter im Aufenthaltsbereich befinden (es handelt sich dabei auch um eine Maßnahme im Rahmen der Sturzprophylaxe).
Die Dienstzimmer sind so angelegt, dass ein ständiger Sichtkontakt, sowohl in den Aufenthaltsbereich als auch auf den Flur (Aufzug/Treppenhaus) hergestellt werden kann.
Das gesamte Raumkonzept vermittelt den Bewohnern stets Sicherheit und Geborgenheit, gibt die Möglichkeit zur Privatheit und ist bemüht, so den bisherigen Lebensumständen entgegenzukommen.
Die Aufenthaltsbereiche bieten für jeweils 33 Bewohner Platz. Wir legen großen Wert darauf, dass jeder Bewohner einen festen Sitzplatz während der Mahlzeiten einnimmt. Die Sitzordnung ist so zusammengestellt, dass Bewohner, die sich sympathisch sind oder Bewohner mit relativ ähnlichen Schweregraden ihrer Erkrankung zusammen sitzen. So wird es Tische geben, die sich fast völlig selbständig versorgen, d.h. den Tisch selbst eindecken etc. Andere Tische werden Anleitung bei der Zubereitung der Mahlzeiten benötigen; hier wird bspw. der Frühstückstisch von Mitarbeitern eingedeckt. Sie unterstützen die Bewohner bei der Zusammenstellung und Zubereitung (Brote schmieren) der Mahlzeiten. Wieder andere Tische werden teilweise oder vollständige Übernahme der Tätigkeiten benötigen. Hier sitzen Bewohner, für die die Mahlzeit vollständig zubereitet und teilweise angereicht wird.
Die Ruhezone kann ebenso wie die „Wohnküche“ multifunktional, als Speise- und Betreuungsraum, genutzt werden. Sie bietet Rückzugsmöglichkeiten und Platz für kleine Gruppen. Schränke und Regale, die mit anregender Dekoration bestückt sind, laden zum Anfassen ein. Ferner sind ein Fernsehgerät sowie Musikanlage, Sofa und Ruhesessel vorhanden, die zum Mittagsschlaf oder zu gemütlichen Nachmittagen einladen.
Jeder Wohnbereich ist in zwei Wohngruppen gegliedert, die über einen eigenen Straßennamen und sich wiederholende Blumensymbole (z.B. finden Sie auf dem Tulpenweg unterschiedliche Tulpensymbole in Form von Bildern etc.) verfügen. Auch die Gestaltung der Flure orientiert sich an diesen wiederkehrenden Symbolen und erleichtert so die Orientierung. Dunkle Sackgassen gibt es im WPZ nicht. Vielmehr trägt die Architektur dem Bewegungsdrang motorisch unruhiger Menschen Rechnung. So genannte Lichthöfe unterbrechen die Flure und bieten Bewegungsfreiheit, ohne in eine Sackgasse zu geraten.
Im Erdgeschoss gibt es einen direkten Zugang zum geschützten Garten. In den beiden anderen Etagen finden sich große Balkone, die bei gutem Wetter zum Verweilen anregen. Eine weitere Besonderheit ist, dass das WPZ lediglich einen Eingang hat, in dessen unmittelbarerer Nähe sich der Empfang befindet. Dies macht es besonders Bewohnern mit Demenz schwerer, das Gebäude unbemerkt zu verlassen.
Vor allem Menschen mit Demenz können unter starker Störung der räumlichen Wahrnehmung leiden.
Aus diesem Grund wurden Farbgestaltung, Beleuchtung und Materialien so ausgewählt, dass sie die Wahrnehmung der Umgebung erleichtern.
In späteren Stadien der Demenzerkrankung tritt häufig ein unsicherer Gang auf, die Wahrnehmung verändert sich und es kommt zu Schwierigkeiten bei der Interpretation des Gesehenen. Das Sturzrisiko nimmt zu. Infolgedessen ist es absolut notwendig, auf eine gute, schattenfreie Beleuchtung zu achten. Daneben sind positive Auswirkungen des Lichtes auf Menschen mit Depressionen bekannt. Aus diesen Gründen wurden zahlreiche Tageslichtquellen und eine Beleuchtung von 500 Lux in Augenhöhe installiert.
Auch die Auswahl der Farben wurde nicht dem Zufall überlassen. Durch die Farbgebung erleichtern wir unseren Bewohnern Wahrnehmung und Orientierung. Verwendet wurden satte, warme und hell leuchtende Farben.
Mangelnde Farbkontraste können Ursache für Kompetenzverlust sein und in der Folge die Raumwahrnehmung erschweren.
Die Möbel sind funktional und ansprechend zugleich. Es handelt sich um eine wohnliche Möblierung in warmen Farben. Selbstverständlich erfüllen wir gewisse Sicherheitsstandards, d.h. Möbel sind standfest (möglichst ohne Räder bzw. wenn Räder vorhanden sind, dann sind diese mit funktionaler Bremse ausgestattet), Elektrogeräte und Lampen entsprechen den elektrischen Vorschriften.
Die Bodenbeläge sind eben und aus rutschfestem Material. Jeder Wohnbereich ist barrierefrei.
Auch die vorhandene Dekoration ist angemessen. Es gibt keine pastellfarbenen abstrakten Bilder, da diese bei Menschen mit Demenz zu Verkennungen und Halluzinationen führen können. Es wurden nur Bilder mit klaren Farben, Formen und eindeutigen Motiven (siehe Blumensymbole) ausgewählt. Ferner ist es Teil des Betreuungskonzeptes, gemeinsam mit den Bewohnern Dekorationen herzustellen; z.B. entsprechend der Jahreszeiten oder Feste. Die Kommoden und Regale sind mit biografischen Gegenständen, wie Kaffeemühlen, Porzellanfiguren u.ä. gefüllt und wiederum Teil des Betreuungskonzeptes.
Bautechnisch sind schalldämpfende Maßnahmen umgesetzt, um unruhigen Mustern vorzubeugen. Darüber hinaus versuchen wir durch das bewusste Setzen von Reizen, d.h. durch Gerüche oder ausgewählte Musik, Stressreaktionen zu vermeiden. Der ständigen „Berieselung“ durch Musik begegnen wir, indem diese z.B. zu bestimmten Tageszeiten bewusst abgeschaltet wird.
Tierhaltung
Tierhaltung ist in unserem Haus generell möglich. Niemand soll sich im Alter von seinem geliebten Haustier trennen müssen. Selbstverständlich sind einige Absprachen erforderlich. Das Tier muss natürlich frei von ansteckenden Krankheiten sein – dies muss von einem Tierarzt bestätigt werden – und darf andere Bewohner des Hauses nicht gefährden oder belästigen. Sollten Bewohner selber nicht mehr in der Lage sein, ihr Tier zu versorgen, so rechnen wir mit den Angehörigen.
Wenn diese nicht vorhanden oder nicht in der Lage sind zu helfen, vermitteln wir die Hilfen ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen. Aber auch, wenn „alle Stricke reißen sollten“, Ihr Tier wird in unserem Haus gut versorgt, z.B. durch unsere Zivildienstleistenden.
Rundfunk- und Fernsehgeräte
Bei der Benutzung von Rundfunk- und Fernsehgeräten bitten wir zu beachten, dass andere Hausbewohner nicht gestört werden. Geräte sollten bitte nur auf Zimmerlautstärke gestellt sein und notfalls bitten wir darum, einen Kopfhörer zu benutzen.
Der Sozialdienst informiert Sie über die Gebührenbefreiung und hilft Ihnen bei der Antragstellung.
Änderung der Wohngelegenheit
Sind Bewohner mit ihrer Wohngelegenheit nicht einverstanden, so können sie dies ihrer Heim- oder Wohnbereichsleitung mitteilen. Diese werden versuchen, Wünsche zu berücksichtigen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Möglichkeiten hierfür begrenzt sind.
Haus- und Gemeinschaftsräume / Rauchen
Alle Gemeinschaftsräume stehen allen Bewohnern jederzeit zur Verfügung. Hier können sie sich aufhalten, fernsehen, spielen, Feste feiern, Besuche empfangen oder gemütlich beisammen sein. Wollen Bewohner den Aufenthaltsbereich für besondere Anlässe (z.B. Familienfeiern) in Anspruch nehmen, so wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Wohnbereichsleitung. Diese hilft Ihnen im Rahmen der Möglichkeiten gerne.
Seit dem 01.01.2008 gilt ein gesetzliches Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Stationäre Pflegeeinrichtungen, als auch das WPZ, fallen darunter. Vor diesem Hintergrund ist das Rauchen in allen öffentlich zugänglichen Räumen wie dem Café, den Gemeinschaftsräumen, Fluren, Sitzecken etc. verboten.
Darüber hinaus werden wir für Bewohner in Einzelfällen nach individuellen Lösungen suchen.
Essen und Trinken
„Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen“. Dieses alte Sprichwort ist uns in seiner Wahrheit bewusst, und wir versuchen, diesem Anspruch immer wieder gerecht zu werden.
Vor diesem Hintergrund bieten wir über den Tag verteilt vier Mahlzeiten an, bei Bedarf auch mehr. Auf Ihren Wunsch hin servieren wir Ihnen Schonkost. Diäten erstellen wir nach ärztlicher Verordnung. In der Regel können Sie mittags zwischen zwei Menüs wählen. Alle Mahlzeiten servieren wir in den Aufenthaltsbereichen (Esszone) der Wohnbereiche. In pflegebedingten Fällen servieren wir das Essen auch gerne im Zimmer.
Zum Essen gehört auch Trinken. Dies sollte schon aus gesundheitlichen Gründen sehr regelmäßig und intensiv getan werden. Deshalb bieten wir ein vielfältiges Angebot:
Zum Frühstück bieten wir Kaffee mit oder ohne Koffein, Tee, Kakao,
Karo-Kaffee und heiße Milch. Ebenfalls wird auf Wunsch eine Milch- oder Haferflockensuppe, wie übrigens auch am Abend, angeboten. Zum Mittag gibt es Tafelwasser und Fruchtsaft, abends stehen Tee, kalte oder warme Milch zur Verfügung. Zu besonderen Anlässen bieten wir unseren Bewohnern Wein oder ein Glas Sekt an. Tafelwasser gibt es im gesamten Haus kostenfrei rund um die Uhr. Außerdem stehen in jedem Wohnbereich Wasserspender (hier kann Tafelwasser mit oder ohne Kohlensäure gezapft werden) für unsere Bewohner und Besucher zur Verfügung.
Wenn Sie besondere Wünsche haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Wohnbereiches.
Die Mahlzeiten bieten wir in der Regel zu folgenden Zeiten an:
| Frühstück: | 8.00 - 10.00 Uhr |
| Mittagessen: | 12.30 - 13.30 Uhr |
| Kaffee: | 15.00 - 16.00 Uhr |
| Abendessen: | 18.30 - 19.30 Uhr |
Für Feierlichkeiten, wie Geburtstage etc., stellen wir den Gemeinschaftsraum im Staffelgeschoss zur Verfügung. Da diese Räumlichkeiten sehr oft genutzt werden, ist eine frühzeitige Anmeldung über die Mitarbeiter des Empfangs bzw. des Cafés dringend erforderlich. Dort kann ebenfalls unser gastronomisches Angebot erfragt werden. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen die räumlichen und gastronomischen Angebote in unserem Seniorenzentrum „Stadt Hilden“ am Erikaweg.
Informationen unter: 02103 / 8902-41.
Alle Getränke und Mahlzeiten sind bei den vielen Veranstaltungen in unserem Haus für die Bewohner grundsätzlich kostenlos.
Gerne begrüßen wir Bewohner, Angehörige und Gäste von Außerhalb in unserem Café.
Dort bieten wir täglich zwischen 11 und 18 Uhr verschieden Speisen und Getränke an.
Besondere Anlässe sind uns auch immer eine besondere Anstrengung wert. So erhält jedes „Geburtstagskind“ eine Torte, um seine Mitbewohner einladen zu können.
Wir legen großen Wert darauf, dass Bewohner ihre Mahlzeit ohne Eile in ihrem eigenen Rhythmus genießen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, nehmen wir die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner sehr ernst, wie z.B. morgens lange ausschlafen, spät frühstücken und dementsprechend später zu Mittag essen.
Teil unseres Betreuungskonzeptes sind regelmäßige Koch- und Backangebote in den Aufenthaltsbereichen. Alle Angebote hierzu sind dem WPZ-Kurier zu entnehmen.
Im Mittelpunkt unserer Überlegungen steht, dass alle Bewohner in unserem Haus so leben können, wie sie es wünschen.
Pflege
Viele der Bewohner unseres Hauses benötigen pflegerische Hilfe. Dafür stehen Ihnen unser Pflege-Team, bestehend aus Krankenschwestern, Krankenpflegern, Altenpflegern, Pflegeassistenten und Präsenzkräften zur Verfügung, zusätzlich noch unterstützt von Zivildienstleistenden und Praktikanten.
Die Pflege und Betreuung der Bewohner entspricht den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsstandards (und Richtlinien des MDK) bzw. geht zum Teil darüber hinaus und ist unter den Leitgedanken der Selbstbestimmung, Aktivierung und Menschenwürde zu betrachten.
Es wird für jeden Bewohner eine individuelle Betreuungs- und Pflegeplanung erarbeitet, die den einzelnen Menschen mit seinen körperlichen, sozialen und psychischen Bedürfnissen in den Vordergrund stellt. Kurz: unser Ziel ist es, die Alltagskompetenz des Bewohners zu erhalten.
Zur Beachtung des Lebensrhythmus zählt für uns, wie schon mehrfach erwähnt, dass Bewohner aufstehen, zu Bett gehen und so lange schlafen können, wie sie es wünschen und gewohnt sind. Die entsprechenden Hilfen erhalten sie, soweit sie notwendig sind. Ihre Kleidung wählen sie natürlich selbst. Sollten sie dabei Hilfe benötigen, unterstützen wir gerne.
Bedenken Sie bitte, dass nicht alle Bewohner zeitgleich versorgt werden können und somit eine gewisse Wartezeit notwendig sein kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Die freie Arztwahl ist im WPZ selbstverständlich, d.h. Bewohner können ihren gewohnten Hausarzt behalten. Er müsste allerdings bereit sein, seine Behandlung auch durch regelmäßige Hausbesuche in unserem Haus durchzuführen.
Sollten Sie von außerhalb nach Hilden gezogen sein, wählen Sie bitte einen Arzt aus der Liste der zur Verfügung stehenden Ärzte.
Besondere Erkrankungen bedürfen einer besonderen Behandlung. In Fällen von gerontopsychiatrischer Erkrankung ist die konsiliarische (begleitende und unterstützende) Behandlung von Fachärzten, wie Neurologen und Psychiatern, unbedingt erforderlich. Bei der Wahl dieser Ärzte beraten wir gerne (das Wohn-und Pflegezentrum pflegt eine Kooperation mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz der Rheinischen Kliniken Langenfeld). Das durch unsere Dipl. Sozialpädagogin erarbeitete Konzept zur Bertreuung demenzkranker Bewohner wird durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter umgesetzt.
Bei vom Arzt verordneter physikalischer Therapie (Massagen, Krankengymnastik, Bestrahlung etc.), Logopädie u. ä. helfen wir gerne bei Auswahl und Terminabsprache.
Angeboten wird auch die externe medizinische Fußpflege, die im Haus und in den Zimmern der Bewohner durchgeführt werden kann.
Die Einbeziehung der Angehörigen bei der Pflege und Betreuung ist ein besonders wichtiger Teil unserer Arbeit: Angehörige ergänzen und unterstützen unsere Arbeit sinnvoll. Es sollte eine freundliche und respektvolle Haltung des Personals gegenüber Angehörigen vorhanden sein.
Einerseits erfährt man durch Angehörige viel aus dem bisherigen Lebenszusammenhang des Bewohners, andererseits können sie helfen, den richtigen Umgang mit dem Bewohner zu finden. Wir bieten Angehörigen z.B. Beratung in den Bereichen Sturz, Umgang mit Demenz bzw. das Weiterleiten an zuständige Fachleute an. Zudem wurde im WPZ, ebenso wie im Seniorenzentrum „Stadt Hilden“, ein Angehörigenbeirat gewählt.
Angehörige sind für die meisten Bewohner häufig die wichtigsten Bezugspersonen im Leben im Wohn- und Pflegezentrum. Aber auch für uns sind die Angehörigen ganz wichtige Ansprechpartner. Partnerschaft ist ja überhaupt für die bestmögliche Betreuung und Versorgung erforderlich. So bitten wir die Angehörigen, ihr Wissen zu Beginn des Aufenthalts im WPZ mit uns zu teilen, so dass wir die Gewohnheiten, Wünsche und Abneigungen des neuen Bewohners erfahren können. Die für Bewohner zuständigen examinierten Pflegemitarbeiter des Wohnbereichs werden die Angehörigen auf die so genannte Pflegeplanung ansprechen.
Leider verfügen wir nur über eine eingeschränkte Ressource im Hinblick auf den notwendigen Personaleinsatz (siehe Anlage 1 – „Gesetzliche Grundlagen“). Die Unterstützung der Angehörigen ist vor diesem Hintergrund besonders wichtig.
Begleitung zu Arztbesuchen, Versorgung mit Wäsche und anderen Dingen im Falle
eines Krankenhausaufenthaltes und die oft notwendige Verwaltung des Barbetrages zur persönlichen Verwendung sollten, wenn irgendwie möglich, durch die Angehörigen übernommen werden. Nur wenn dies nicht realisierbar ist, schließen wir diese Lücke.
Wir lassen Angehörige allerdings nicht allein mit all den Aufgabenstellungen.
In regelmäßigen Angehörigen-Treffen erhalten sie durch die Wohnbereichsleitungen, die Pflegedienstleitung und die Heimleitung ganz grundlegende und wichtige Informationen.
Die ersten Tage im Wohn- und Pflegezentrum sind für neue Bewohner vielleicht etwas verunsichernd und beängstigend. Kennenlern-Nachmittage für neue Bewohner und Angehörige, gemeinsam mit leitenden Mitarbeitern, erleichtern das Einleben.
Wir möchten ein Stück Sicherheit geben und lassen Sie in den ersten Tagen besonders intensiv betreuen.
Wäscheversorgung
Sie bekommen vom Haus die gesamte Bettwäsche sowie Handtücher und Waschlappen gestellt. Sollten Sie eigene Dinge mitbringen wollen, sprechen Sie uns bitte an. Die komplette Haus- und Bewohnerwäsche wird extern gewaschen, bei der Fa. Holterbosch in Krefeld.
Die näheren Einzelheiten bezüglich der Wäsche Ihrer persönlichen Kleidung entnehmen Sie bitte einer gesonderten Information, die Sie vor/ beim Heimeinzug erhalten.
Für alles, was gereinigt werden muss (z.B. Kleidungsstücke aus Wolle, Seide und aus anderen nicht pflegeleichten Materialien, Teppiche u.a.), müssen Sie die Kosten selber übernehmen.
Reparaturen und Änderungen werden in der Regel von Ihnen oder Ihren Angehörigen vorgenommen. In Ausnahmefällen, wenn Angehörige nicht vorhanden sind, versuchen wir, eine geeignete Lösung mit ehrenamtlicher Hilfe zu finden.
Reparaturen und Änderungen werden in der Regel von Bewohnern oder ihren Angehörigen vorgenommen. In Ausnahmefällen, wenn Angehörige nicht vorhanden sind, versuchen wir, eine eigene Lösung mit ehrenamtlicher Hilfe zu finden.
Für den Verlust von namentlich nicht gekennzeichneten Kleidungs- und Wäschestücken können wir keine Haftung übernehmen. Sollten Dinge durch uns schuldhaft zerstört werden bzw. nicht mehr aufzufinden sein, melden wir den entstandenen Schaden unserer Versicherung. Eine Regulierung erfolgt dann direkt durch die Versicherungsgesellschaft an den Bewohner. Allerdings kann nur, wie in anderen Versicherungsfällen auch, der Zeitwert ersetzt werden.
Hausreinigung
Die Hausreinigung wird durch die Mitarbeiterinnen unseres Hauswirtschaftlichen Dienstes sowohl in Ihren Zimmern als auch in den restlichen Bereichen des Hauses durchgeführt. Sie erfolgt nach festgelegten Reinigungsrhythmen und darüber hinaus bei Bedarf. Sollten Sie Anregungen und Wünsche, aber auch Kritik haben, benutzen Sie bitte die ausliegenden Beschwerdeformulare oder wenden Sie sich an die Leitung des Hauswirtschaftlichen Dienstes (8902-46).
Bewohnerbetreuung und ehrenamtliche Arbeit
Wir bieten Ihnen in unserem Hause neben der unmittelbaren pflegerischen und hauswirtschaftlichen Versorgung viel an, denn unsere Bewohner sollen sich wohl fühlen. Eine wichtige Aufgabe in diesem Zusammenhang übernehmen die Mitarbeiterinnen und Zivildienstleistenden der Bewohnerbetreuung (BB). In diesen Aufgabenbereich fällt die gesamte Organisation und Koordination aller Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Hauses.
Alle Angebote und Termine entnehmen Sie bitte unserem monatlich erscheinenden WPZ-Kurier.
Regelmäßige Angebote wie Gedächtnistraining, Kochen und Backen, Singen, Gymnastik, Gottesdienste und Seelsorge sowie andere Gruppen- und Einzelangebote bieten viel Abwechslung. Außerordentliche Veranstaltungen wie Tanznachmittage oder kleine Konzerte ergänzen unser reichhaltiges Veranstaltungsprogramm. Kinder, Angehörige und Gäste sind immer herzlich willkommen. Unser Haus ist für alle geöffnet.
Die Animation zum Mitmachen und Dabeisein, auch die Unterstützung bei der Suche nach Sinn und Inhalt des Lebens im Alter und ganz konkret im Wohn- und Pflegezentrum ist eine große Aufgabe der Bewohnerbetreuung.
Die Mitarbeiter der Bewohnerbetreuung sowie die Heimleitung sind auch die Ansprechpartner für das Ehrenamt im Hause. Die freiwilligen Mitarbeiter sind eine sehr wertvolle Hilfe und übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben.
Interessierte Angehörige sind eingeladen, sich bei der Bewohnerbetreuung über Einsatzmöglichkeiten zu informieren.
Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich ein Frisörsalon.
Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Hinweistafel am Empfang.
Verwaltung
Auch die Verwaltung unserer Gesellschaft ist kundenorientiert organisiert. Über die Sprechzeiten informieren Sie sich bitte im WPZ-Kurier oder am Empfang. Die Mitarbeiter der Verwaltung unterstützen Sie, auch telefonisch, soweit notwendig, in allen Sie betreffenden Verwaltungsangelegenheiten. Wir machen Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass sich der Hauptsitz der Verwaltung im Seniorenzentrum „Stadt Hilden“, Erikaweg 9, befindet. Die Mitarbeiter dort stehen Ihnen nach Terminabsprache gerne zur Verfügung.
Die Verwaltung ist allerdings auch auf Ihre Mitarbeit angewiesen, d.h. Anträge auf Kostenübernahme, Pflegewohngeld etc. können nur erfolgreich bearbeitet werden, wenn alle dafür notwendigen Unterlagen durch Sie zeitnah abgegeben werden.
Haustechnik
Die Mitarbeiter und Zivildienstleistenden der Haustechnik unterstützen vom ersten Tag an. Absprachen, z.B. im Hinblick auf die Möblierung des Zimmers, können natürlich auch schon im Vorfeld getroffen werden.
Notwendige Reparaturen können unmittelbar den Mitarbeitern der Technik, aber auch jedem Pflegemitarbeiter, mitgeteilt werden.
Die Mitarbeiter der Technik sind parallel als Sicherheitsbeauftragte unseres Hauses tätig.
Insbesondere im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes und damit im Zusammenhang beim Einsatz von Elektrogeräten, Fernsehern etc. bitten wir im Interesse der Sicherheit aller Bewohner, die Ratschläge unserer Sicherheitsexperten zu berücksichtigen.
Die Haustechnik ist auch für den gepflegten Zustand unserer Außenanlagen und der Spazierwege rund ums Haus zuständig.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Anregungen haben, bitten die Mitarbeiter der Haustechnik um Ihre direkte Rückmeldung.
Qualität unserer Leistungen
Wir arbeiten daran, die Qualität unserer Dienstleistungen ständig zu sichern und zu verbessern. Dafür haben wir verschiedene Instrumente geschaffen. In regelmäßigen Bewohner- und Angehörigen- Versammlungen schaffen wir Gelegenheit, mit der Heimleitung, ggfs. der Geschäftsführung und den Abteilungsleitungen Wünsche, Probleme und Anregungen zu diskutieren. Konkrete Befragungen, z.B. über die Qualität des Essens und Trinkens, aber auch im Hinblick auf die Leistungserbringung unserer Mitarbeiter, sind die Grundlage für unsere ständige Auseinandersetzung mit dem Thema „Qualität“.
Die Mitarbeiter des Hauses arbeiten in regelmäßigen Qualitätszirkeln an der Verbesserung unserer Dienstleistungen.
Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang übernimmt die Qualitätsbeauftragte des Wohn- und Pflegezentrums. Sie koordiniert die Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und ist für den Bereich „Beschwerden und Anregungen“ zuständig.
Alle Beschwerden und Anregungen, die nach Möglichkeit schriftlich auf dem vorgesehenen Formular niedergelegt und in die dafür vorgesehenen Briefkästen eingeworfen werden sollten, werden unverzüglich bearbeitet. Die Heimleitung wird regelmäßig über alle diesbezüglichen Vorgänge informiert.
Die bereits vorher erwähnte und im „Leitbild“ (siehe Anlage 3) festgelegte Kundenorientierung besagt generell, dass wir uns immer bemühen, unsere Dienstleistungen nach den Wünschen der Bewohner und Angehörigen zu erbringen.
Sollte dies einmal nicht funktionieren, werden wir nach Ihrer Rückmeldung im Rahmen unserer Möglichkeiten sofort im Sinne unserer Bewohner tätig.
Förderverein
Der Verein der Freunde und Förderer unseres Hauses unterstützt uns in hervorragender Weise bei unserer Arbeit. Dieser Förderverein konnte schon oft durch seine Spenden dazu beitragen, hilfreiche Anschaffungen vorzunehmen, die im Rahmen der normalen Finanzierung nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen wären.
Die Mitgliedschaft in unserem Förderverein hilft allen Bewohnern des Hauses. Unterlagen erhalten Sie bei der Heimaufnahme bzw. in allen Büros der Verwaltung.
Seien Sie herzlich willkommen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich im Wohn- und Pflegezentrum „Stadt Hilden“ zu Hause fühlen.


